Ist realistische Zeitplanung wirklich möglich, Carolin Zahn?

Shownotes

363: In dieser Folge spreche ich mit Carolin Zahn über die Kunst, Zeit wirklich realistisch zu planen – gerade als UnternehmerInnen zwischen Business, Familie und all den Ansprüchen von außen. Wir reden offen darüber, warum perfekte Zeitpläne oft scheitern, wie Social Media und KI den Druck erhöhen und weshalb echte Selbstfürsorge beim Planen beginnt.

Carolin teilt konkrete Tipps, wie du deine Kapazitäten besser einschätzt und deine Werte in deine Planung einbeziehst. Wir diskutieren, wie man mit Veränderungsphasen, Emotionen und dem Vergleich mit anderen umgeht – und warum es okay ist, nicht immer alles zu schaffen. Lass dich inspirieren, deine Planung als Akt der Selbstfürsorge zu sehen und deinen eigenen Weg zu finden!

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Transkript anzeigen

00:00:00: Heute habe ich Caroline Zahn als Gast im Next Move Podcast.

00:00:03: Wir haben darüber gesprochen, wie eine realistische Zeitplanung aussehen kann.

00:00:07: Caroline ist systemische Coach und Business-Strategien für selbstständige Frauen und wir kennen uns vom Female Business Brunch in Berlin was sie seit zwei Jahren mit organisiert und dort hat sie beim letzten Female Business Branch Als Teilnehmerin dabei war, ein Vortrag gehalten über das Thema realistische Zeitplanung.

00:00:26: Und alle Anwesenden haben als sie den Vortag gestartet hat erst mal gelacht weil die meisten von uns... die Wörter realistisch und Zeitplanung nicht in einem Satz nennen würden.

00:00:36: Und Carolin hat einen echt coolen Vortrag darüber gehalten, welche Dinge wir beachten müssen wenn wir realistische planen wollen.

00:00:43: Und daraus ist ein sehr schönes Gespräch geworden mit sehr sehr vielen auch finde ich sehr konkreten Tipps wie man als selbstständiger Mensch egal ob Mann oder Frau einfach realistischer sein Business- und aus dem Privattag planen kann.

00:00:57: Business Tag plus private Aufgaben quasi!

00:01:01: Ja, ich wünsch dir ganz viel Spaß bei diesem Gespräch.

00:01:03: Ich garantiere dir es lohnt sich auf jeden Fall, sich das Ganze anzuhören.

00:01:07: Karo warum müssen wir ausgerechnet jetzt über realistische Zeitplanung miteinander sprechen?

00:01:14: Das ist eine gute Frage!

00:01:15: Ich frage mich gerade Warum sollten wir es irgendwann nicht tun?

00:01:19: also ist es nicht eigentlich immer wichtig darüber zu sprechen was ich aber immer im Umfeld.

00:01:28: Das sind auch viele selbstständige Frauen, viele auch so um die vierzig.

00:01:33: Immer gehäufter Bemerke ist das immer weniger Kapazität bleibt für die Dinge, die uns im Leben wichtig sind, weil da einfach so viel ist was wir berücksichtigen wollen.

00:01:46: Was irgendwie unsere Zeit in Anspruch nimmt und wir durch unsere ganzen Prägungen Kapitalismus usw.

00:01:56: Patria hat das total gewohnt sind abliefern zu müssen und dass es glaube ich gerade in so einer Phase in der uns im Leben befinden, also jetzt altersmäßig.

00:02:06: Aber auch generell ist es einfach immer ein Thema dass diese Anspruchshaltung uns Energie kostet und wenn wir nicht gut gucken wohin unsere Energie fließt und wo wir Zeit wirklich für frei machen dann frisst uns das noch herauf.

00:02:24: Deshalb müssen wir eigentlich immer über realistische Zeitplanung sprechen.

00:02:28: Ja, finde ich auch.

00:02:30: Ich denke trotzdem das die Herausforderungen in Punkt- und Zeitplanung in den letzten Jahren noch mal zugenommen haben allein schon durch diese ganzen KI Themen weil irgendwie man will und muss ja irgendwie auch am Ball bleiben.

00:02:42: aber man hatte auch bevor KI kam ja schon eine lange Liste an Aufgaben.

00:02:46: Und mein Gefühl ist auch dass also zumindest was mich selber betrifft wenn ich auf Social Media viel bin und viel schaue was andere Leute so machen Dass sich dann manchmal auch das Gefühl habe so boah ich muss jetzt morgens erst mal... also ich meine, ich mach das nicht.

00:02:59: Ich bin jetzt als zwölf Jahre im Business unten und hab da schon meine Routinen gefunden.

00:03:03: aber zeitlang habe ich gedacht, die machen alle morgens eine Morgenroutine und dann soll ich irgendwie noch mir ein gesundes Frühstück machen und am besten dreimal am Tag gesund kochen und noch fünf Stunden Sport machen.

00:03:12: Also da kommt und wenn man dann diese ganzen Empfehlungen auch hört, die auf einen Einprasseln auch was Gesundheit uns so betrifft plus Business plus bei vielen dann eben auch noch Kinder und Familie

00:03:22: usw.,

00:03:25: Mein Tag hat nur vierundzwanzig Stunden.

00:03:27: Und allein wenn ich mein Business-Sachen weglassen würde und mich gesund ernähren will, auf mich achten will, Sport machen will auch noch Zeit für mich haben will und für die Family dann ist es eigentlich schon ein Vollzeitjob an sich und da habe ich noch keine einzige Stunde gearbeitet.

00:03:39: Also so ist immer mein Gefühl dass das einfach über die Jahre wie du sagst der Druck sozusagen mehr geworden ist.

00:03:46: oder auch das Gefühl von was muss ich alles machen?

00:03:53: Total.

00:03:53: Also das ist auch das, was ich unter, sag' ich mal jetzt allgemein Anspruchshaltung zusammenfassen würde weil das ist total gewachsen in den letzten Jahren.

00:04:06: also ich mein... Das tragen wir eh schon mit uns mit, ne?

00:04:10: Was auch an Ansprüche als Frau an uns gestellt werden.

00:04:14: Das kommt ja auch noch dazu, ist ja auch nochmal was ganz anderes als bei Männern, ihrem auch ihre Ansprüche und so weiter und sofort.

00:04:19: Und ich glaube die Lösung liegt halt auch da drin dass wir das auch nicht schaffen können.

00:04:24: Genau das was du gerade geschildert hast.

00:04:26: Ja diesen ganzen Idealbilder es ist nicht machbar nur ist Es halt super schmerzhaft sich das einzugestehen Weil das ja damit einhergeht dass du dich entscheiden musst für bestimmte Sachen von all dem, was jetzt irgendwie da auf mich einprasselt.

00:04:42: Was ist denn wirklich das, was für mich entscheidend ist?

00:04:45: Was ich leben will und vielleicht ausprobieren will?

00:04:51: Welchen Idealbild folge ich?

00:04:53: Ja so

00:04:54: je Bereich sozusagen.

00:04:57: Aber das ist ja etwas, was uns unweigerlich und das gleich hartes Thema aber das bringt uns immer mit unserer Sterblichkeit in Kontakt Weil wir haben nicht genug Zeit, um das eigentlich alles zu erleben auszuprobieren und so weiter.

00:05:14: Und ich habe das in dem Buch Viertausend Wochen von Oliver Bergmann das erste Mal gelesen und es war so wusch!

00:05:22: Ja, das stimmt.

00:05:26: Dieses Gefühl okay Ich werde es nicht alles schaffen Das finde ich schon richtig schmerzhaft.

00:05:31: Und er hat das aber dann relativiert, indem er gesagt hat da steckt auch eine Erleichterung drin.

00:05:38: Weil in dem Moment wo du es eigentlich weißt kannst du ja wirklich nachdem entscheiden was dir am wichtigsten ist.

00:05:44: Ich glaube auch dass das Phasenweise sich ändert.

00:05:50: also Als ich Frischmutter geworden bin, da war auf jeden Fall die Morgenroutine gar nicht wichtig.

00:05:57: Also es gab eine Zeit... Da hat mich das zum Beispiel wie du das gesagt hast der Blick ins Instagram Grit total wahnsinnig gemacht weil da waren überall diese erfolgreichen Unternehmerinnen mit auch Kindern die es total geschafft haben und super fit waren Und halt morgens da schon Zeit hatten irgendwie ihr Journal auszufüllen.

00:06:19: und ich habe's halt nicht geschafft.

00:06:21: Und das war halt so vor der Momente, ich dachte ja okay was stimmt nicht mit mir?

00:06:26: Und wenn du dann aber anfängst es zu hinterfragen und zu gucken ok ja bewas ist bei den anders.

00:06:31: Dann siehst Du halt ja da ist halt manchmal ein ganz anderer Background dahinter.

00:06:38: Da sind dann oft auch irgendwelche Operns die sich um die Kinder kümmern können.

00:06:43: Das will ich nicht verurteilen sondern ist einfach eine andere Lebensbedingung unter denen die ihr Leben gestalten Und meins sah halt nicht so aus.

00:06:53: Ich hatte gar nicht die Ressourcen, mir sowas leisten zu können und demzufolge muss ich ja mit dem umgehen was mir zur Verfügung steht und das ist dann auch immer eine Auswirkung auf die Zeitgestaltung also wie ich die Zeit gestaltte und dann war relativ schnell klar okay wenn ich neben der Familie meinen Business weiter voranbringen will Dann kann ich jetzt nicht sagen, ich mache eine ausgiebige Morgenroutine.

00:07:22: Also es war aus meiner Perspektive nicht drin.

00:07:24: Ich weiß das gibt andere Coaches die würden das wahrscheinlich sagen aber ich fand es zu dem Zeitpunkt war das nicht das Wichtigste für mich.

00:07:32: Da habe ich für mindestens an Bewegung gesorgt da hab dafür gesagt, dass ich mich relativ gesund ernähre und hatte Glück, dass mein Partner kocht.

00:07:41: Und ich das nicht übernehme.

00:07:44: Genau!

00:07:44: Aber wenn das zum Beispiel auch nicht gewesen wäre, dann hättest du auch schon wieder ganz anders ausgesehen?

00:07:48: Ja ja total.

00:07:49: also dieses Vergleiche Dein Leben mit dem, was du von außen und anderen siehst ist glaube ich ein ganz wichtiger Faktor.

00:07:58: Und was ich auch schön fand, was Du gesagt hast war das mit den mit den viertausend Wochen waren.

00:08:02: das glaube ich.

00:08:02: Das

00:08:03: ist ungefähr die Durchschnittsspanne des Lebens!

00:08:06: Genau.

00:08:07: Und ich wollte nur sagen, ich habe als Kind irgendwie... Ich weiß nicht, dass es als Kind halt, ne?

00:08:12: Habe ich halt irgendwie gedacht, ich werde alle Bücher der Welt lesen!

00:08:14: Das war so immer meins, das ich für alle Büchern der Welt lese.

00:08:17: Es war eine witzige Traumvorstellung.

00:08:19: natürlich ist quatsch und jetzt werd' ich ja auch dieses Jahr vierzig und mir ist schon klar, dass das nicht mehr wird.

00:08:25: aber trotzdem finde ich's gut zu sagen naja Man muss dann in Prioritäten setzen.

00:08:31: Und da ist mir auch eine sehr gute Freundin von mir eingefallen, die auch immer unglaublich viel macht.

00:08:36: Die hat unglaublich volle Tage und also die ist alleinstehend, hat keine Kinder und trotzdem hat sie unglaublich tolle Tage weil die hat drei Hunde und ist am Wochenende ständig auf irgendwelchen Turnieren unterwegs und die hat auch ein super erfolgreiches Online-Business.

00:08:51: Und die hat einfach so vollgepackte Tage.

00:08:53: und manchmal wenn die mir erzählt was sie an einem Tag so macht, dann denke ich Das wäre für mich ein Programm für drei Tage Minimum, was sie an einem Tag macht.

00:09:01: Aber sie sagt mir dann auch manchmal boah ey ich mache heute all diese Sachen und ich will eigentlich noch fünf andere Sachen machen.

00:09:06: die schaffe ich nicht.

00:09:07: und ich sag denn immer naja weil du es nicht kannst!

00:09:10: Du kannst nicht noch mehr in einen Tag packen.

00:09:12: Du packst schon unmenschlich viel in einen tag rein.

00:09:14: Und du hast vorhin das Wort Kapazität gesagt und hast den Begriff erwähnt.

00:09:20: In deinem Vortrag war das ja auch ein Thema, was du mit reingebracht hast.

00:09:26: Was verstehst Du unter Kapazität?

00:09:29: Ja also heute verstehe ich unter Kapizität das, was ich unter quasi Wahrung meiner geistigen körperlichen Gesundheit gut in einem Tag oder im Zeitabschnitt wirklich erledigen kann oder umsetzen kann.

00:09:47: und Also quasi die wichtigste Rahmenbedingungen da bei der Kapazität ist dieses, dass es mir körperlich weiterhin gut gehen kann während ich diese ganzen Sachen ja Umsätze erledige.

00:10:01: Die mir wichtig sind.

00:10:03: Das ist mir auch geistig mental psychisch gut geht dabei und das war halt für mich einer der größten Aha Momente in meiner Weiterbildung zum holistischen Zeitmanagement dass halt wir aber die ganze Zeit von einer anderen Definition von Kapazität ausgegangen sind.

00:10:24: Mir ging es zumindest so, als die Ausbilderin Becker Rich heißt sie hat gesagt ja eigentlich ist die Definition des Kapazitäts das Maximum was ein Gefäß halten kann bevor er zerberstet.

00:10:38: und das stimmt ergibt Sinn und so habe ich das auch gelebt.

00:10:43: Wenn ich da meinen Kalender angeguckt hab, mich jemand gefragt hat okay Karu sag mal hast du noch Kapazität kannst du das übernehmen?

00:10:50: Erstens war es so geprägt wenn mich jemand um Hilfe bittet Ich will immer ja sagen Niemand enttäuschen.

00:10:58: Ich hatte das Bild von mir dass sich super leistungsfähig bin Dass ich auch eigentlich strukturiert bin dass ich das irgendwie hinkriegen muss.

00:11:06: Und Ja wenn er noch eine Lücke im kalender ist Jana klar dann dann quetsch ich das da rein.

00:11:13: Aber, der war halt nie irgendwie mit bedacht, dass sich Pausen tatsächlich eingeplant habe groß oder selbst wenn sie drin stand, dann hab' ich die damals nicht ernst genommen und es war auch nicht mit Einbegriffen, dass ich vielleicht gar keine Lust darauf hab', dass die Aufgabe dann vielleicht länger dauert.

00:11:34: Oh je!

00:11:38: Also

00:11:38: diese ganzen Dinge.

00:11:41: und wenn du anfängst Kapazität aber so zu betrachten, dass die auch quasi gehalten werden muss von deinem Ganzen selbst.

00:11:50: Das ist jetzt wieder ein bisschen ja spierig Begriff aber genau also hohe Self wurde das da genannt.

00:11:58: mir fällt doch keine bessere kein besser Begriff ein Aber da gehört halt alles dazu.

00:12:03: Da gehört nicht nur dazu, dass irgendwie dein Körper rein theoretisch leistungsfähig sein muss das abzuarbeiten.

00:12:10: Der gehört auch dazu.

00:12:11: wie ist deine Gefühlslage gerade?

00:12:13: Kannst du das grade gut leisten?

00:12:15: was es grad in deinem Umfeld überhaupt alles los war sind grad noch für Erwartungen die an dich gestellt werden Die Du irgendwie erfüllen musst die irgendwie halt Kapazität ziehen.

00:12:27: Was beschäftige ich dich gerade auf?

00:12:29: Bist du vielleicht generell in so einem Zustand, wo du viel im Zweifeln bist.

00:12:34: Wo vielleicht auch Sachen nicht so schnell dann irgendwie erledigt werden können als ein Phasen, wo Du sehr kreativ und gelassen und locker Dich fühlst.

00:12:45: Das alles prägt und beeinflusst auch die Kapazität.

00:12:48: und halt nicht nur dieser Blick in den Kalender also nicht nur Zeit beziehungsweise Zeit wird sozusagen mehrdimensional.

00:12:56: dadurch

00:12:57: Ja, ich finde das richtig gut was du gesagt hast auch zum Thema Selbstbild.

00:13:01: Ich habe gedacht, ich wäre ein leistungsfähiger Mensch und das geht mir genauso weil also ich würde immer noch denken dass ich ein leisungsfähigen Mensch bin.

00:13:09: aber ich bin auch im Moment gerade in so einer krassen Veränderungsphase wo ich auch noch nicht weiß wann die abgeschlossen sein wird und in welche Richtung sich viele Sachen entwickeln werden.

00:13:18: und ich denke es geht grad vielen so die online Business haben von dem was ich mitbekomme Weil der Markt sich gerade massiv verändert durch KI usw.

00:13:24: Und viele eben keine Ahnung vielleicht nach neuen Einkommensquellen suchen oder überlegen, ob sie das was die jetzt machen überhaupt noch weiter machen wollen.

00:13:31: Eine bekannte online Business Frau hat auch neulich erst ihr Online-Business komplett geschlossen.

00:13:36: Die hat gesagt, Sie will jetzt etwas ganz anderes machen und die werde ich wahrscheinlich auch noch im Interview haben.

00:13:39: es wird auch noch spannend.

00:13:41: also da ist gerade ganz viel Bewegung drin auch bei mir Wenn ich jetzt vergleiche mit früher, wo klar war was ist meine Richtung und was sind meine Aufgaben und so weiter.

00:13:50: Was ich da geschafft das war der Wahnsinn!

00:13:52: Und jetzt ist es aber im Moment so dass ich teilweise Tage habe an denen ich gar nichts mache.

00:13:56: nicht weil ich nicht... Also teilweise weil auch die Motivation dann nicht da ist.

00:14:00: tatsächlich, weil ich sage super Ich weiß noch gar nicht richtig in welche Richtungen und was überhaupt und wie und wo und wenn diese klare Entscheidung für etwas fehlt, dann fällt mir persönlich das zum Beispiel schwer Sachen zu machen Und das dann zu akzeptieren, auch als Mensch der eigentlich leistungsfähig ist.

00:14:16: Ich weiß es ja von meiner Vergangenheit!

00:14:18: Ist unglaublich schwer.

00:14:20: und dann zu Akzeptieren okay heute ist halt ein Hänger-Tag du wirst heute hier nicht mehr großartig was machen ist unglaublich Schwer.

00:14:27: und was mir denn zum Beispiel überhaupt nicht gelingt ist dann zu sagen gut wenn ich merke Heute ist halt so'n Hänger Tag Dann gehe ich halt in Park und leg mich mit dem Buch dahin.

00:14:34: Das kriege ich dann auch nicht hin Sondern ich versuche dann irgendwie krampfhaft doch noch irgendwas zu machen Und das ist aber oft dann am Ende überhaupt nicht produktiv.

00:14:42: Deswegen finde ich es gut, dass du auch das Motivationsthema gerade angesprochen hast.

00:14:46: oder manchmal ist ja so man will irgendeine Aufgabe angehen kriegt irgendein blöde Nachricht und dann denkt man so jetzt brauche ich erst mal eine halbe Stunde um mich von diesem Shitschmieder zu erholen.

00:14:55: Ja genau, also dass die Nachricht wäre dann sozusagen die Ebene.

00:14:59: Wie geht es dir psychisch gerade?

00:15:01: Was für Gedanken und so weiter beschäftigen dich auch weil du kannst ja nicht einfach abstellen nur weil jetzt halt deine Business Zeit hast und das was du mit der Motivation angesprochen hast und mit dem quasi neu Orientierungs Neufindungsprozess Also diese Identität, wo sich das was sich da so ändert.

00:15:22: Das ja im Grunde so diese Ebene die habe ich eben gar nicht erwähnt, die auch damit reinzieht dieses sozusagen das spirituelle oder dass ja da wird es halt das höhere Weise selbst auch genannt.

00:15:36: also im Grund geht es da darum was ist das was dich antreibt?

00:15:41: Wie ist das, wie aufgefüllt ist das gerade?

00:15:45: Und ja, dass sehe ich auch in meinem Umfeld.

00:15:47: Ich bin ja nicht ganz so im Online-Game drin wie du.

00:15:54: Ich sehe es aber auch bei anderen Frauen die einfach in einer Lebensphase sind also wo sich noch mal diese Fragen hochkommen.

00:16:06: Wie führe ich das jetzt weiter und wo geht das jetzt hin?

00:16:09: Und das hat natürlich alles Auswirkungen auch darauf, wie wir unseren Tag und unsere Wochen planen.

00:16:15: Auf jeden Fall!

00:16:16: Ich

00:16:16: würde gerne noch darauf eingehen, dass du gesagt hast, dass es dir dann schwer fällt an solchen Tagen dich mit dem Buch in den Park zu legen.

00:16:25: Das ist ja auch manchmal so... Also erstens ist es ein bisschen ... beschämen uns dann so ein bisschen selbst, dass wir jetzt die Sachen nicht hinkriegen.

00:16:36: Dass man da jetzt irgendwie Zeit verschwendet weil eigentlich habe ich jetzt die Zeit warum sollte ich mich denn halt jetzt ausruhen?

00:16:41: Ich könnte doch wenigstens noch etwas Sinnvolles

00:16:43: tun

00:16:44: auch wenn es jetzt nicht das strategisch große Thema ist, dann mache ich jetzt halt irgendwie Admin Kram oder so mit dem Ergebnis, das wir jetzt nicht sagen, das war jetzt ein toller Tag und Das ist auch etwas, was ich rein theoretisch begriffen habe.

00:17:03: Dass es oft sinnvoll ist dann etwas zu tun, das wirklich mich als Mensch nähert.

00:17:11: Was mir aber super schwerfällt, das umzusetzen einfach weil die ganzen anderen Programme so automatisch ablaufen nämlich wie eine was muss ein leistungsfähiger Mensch tun?

00:17:22: Jemand der erfolgreich sein will die handeln doch so und so, die beißen sich doch durch.

00:17:28: Die sind doch diszipliniert!

00:17:29: Also diese ganzen Überzeugungen ploppen dann ja hoch und genau da können wir vielleicht öfter ein Fragezeichen hinter diese Sätze machen.

00:17:39: also ob das wirklich so ist?

00:17:41: Ja und vielleicht auch noch mal so ein bisschen... ich glaube vieles kommt ja auch vom Vergleichen Und zwar nicht nur mit anderen, sondern auch mit sich selber.

00:17:49: Weil in dem Fall jetzt vergleiche ich mich ja mit mir selber vor längerer Zeit und weil es heißt ja immer vergleich dich nicht mit anderen.

00:17:55: Vergleich dich mit dir selbst.

00:17:56: Das funktioniert aber auch nicht immer besonders gut.

00:17:58: Deswegen kann ich das auch nicht empfehlen muss ich sagen.

00:18:02: Also das ist nicht immer ein guter Rat.

00:18:04: Und dann das zu akzeptieren Ja, es ist schwierig.

00:18:08: Aber vielleicht also was mir gerade noch kam als Idee.

00:18:11: Ich glaube manchmal ist es so, dass wir in solchen Fällen aber auch eigentlich tief in uns drin wissen was wir tun sollten.

00:18:18: In meinem Fall zum Beispiel vielleicht einfach mal ein paar Gedanken zu journaln anstatt die einfach nur immer wieder zu coin im Kopf.

00:18:24: und das tun wir dann aber nicht aus irgendeinem Grund zu faul oder keine Ahnung weiß ich nicht weil irgendwie gerade Instagram Videos gucken einfacher ist wahrscheinlich und sich dann in dem Moment nochmal zu fragen okay was wäre denn jetzt vielleicht doch sinnvoll Unbewusst Versuche zu vermeiden zum Beispiel.

00:18:42: Ja,

00:18:44: ja voll und es könnte auch eine Lösung sein in Kontakt gehen mit anderen also einfach die Gedanken auch mit anderen zu teilen.

00:18:53: das lädt ja auch manche Menschen dann auf.

00:18:56: Auf jeden Fall.

00:18:57: In generell ist es ja auch ein bisschen wenn wenn man diese Themen vor sich her schiebt dann kommt man ja auch in so ne Schöpfung So ein bisschen.

00:19:06: Und man denkt, jetzt eigentlich müsste ich mich anscheinend ausruhen weil für mich müde.

00:19:10: aber es sind auch andere Wege denkbar die uns wieder irgendwie aufladen und Energie

00:19:18: bringen.

00:19:20: Bevor wir also?

00:19:20: ich würde gerne super gern nochmal in diese verschiedenen wie haben wir das genannt nicht Phasen sondern die verschiedenen Bereiche reingehen, die wir uns anschauen müssen für eine realistische Zeitplanung oder sollten.

00:19:32: Aber vorher würde ich gerne noch eine Sache ansprechen, die du auch im Vortrag gesagt hattest nämlich Du hast gesagt Planungen ist ein Akt der Fürsorge gegenüber dir selbst und Ich kenne das ja auch von vielen meiner Kundinnen Die dann oft sagen ich plane gar nicht erst weil der plan geht sowieso nachher nie Der wird eh nicht so passieren und ich denke mir dann immer Also ich sag mal, neunundneinzig Komma Neun Prozent aller Pläne werden nicht exakt so passieren wie wir sie gemacht haben.

00:19:59: Und das ist aber auch meiner Meinung nach nicht die Aufgabe eines Plans dass er ganz genau so nachher passiert sondern wie würdest du das beschreiben?

00:20:07: also warum sagst Du das ein Akt der Selbstfürsorge zu planen?

00:20:11: Weil Planung meiner Meinung Nach sicherstellt dass die Dinge die uns wirklich wichtig sind beruflich privat, dass die einen Punkt haben wo sie festgehalten sind.

00:20:25: Dass ich das einmal schwarz auf weiß dazustehen habe mich fest gelegt habe und so auch die Chance erhöhe, dass das was mir wichtig ist Realität werden kann.

00:20:36: Und deshalb es ist ein Akt der Selbstfürsorge.

00:20:40: also einmal so, dass sich einfach gut für mich und mein Leben sorge natürlich entsprechend entsprechender Prinzipien planst, dann sorgst du auch dafür dass eigentlich diese Momente von Boah ich bin völlig überarbeitet.

00:20:58: Ich bin völlig ko und bin unzufrieden weil ich gar nicht alles geschafft habe was da drin steht das das nicht entsteht und dass sich so mehr und mehr einen realistischer Plan Form, wo die Sachen drin stehen, die dir wichtig sind.

00:21:14: So heruntergebrochen dass du sie auch wirklich umsetzen kannst in der von dir prognostizierten Zeit mit genügend Puffer das halt auch manchmal das Leben dazwischen kommen kann.

00:21:27: Also auch das was ich jetzt sage ist ja auch wieder ein Ideal.

00:21:31: Auch da ist klar dass Sachen auch komplett also dass das Leben auch mal komplett Dazwischung kommen kann und du noch einmal alles neu umplanen kannst.

00:21:38: aber Die Chance wird erhöht.

00:21:45: Wenn du am Ende der Woche guckst, so sah mein Plan aus und davon habe ich auch acht von zehn Sachen geschafft Und für die anderen zwei habe ich auch schon eine Idee, wie ich das dann umsetzen kann.

00:21:57: Dann fühlst du dich einfach selbst wirksamer, selbstbewusster als wenn Du halt gar nicht planst so wie Du das von Deinen Kunden bestimmen hast.

00:22:04: Das kenn' ich aber auch von mir und Dir sag's ja wird eh nichts!

00:22:08: Ich guck einfach was der Tag so bringt und wo es mich jetzt hinzieht und mach einfach das was jetzt gerade am wichtigsten oder am dringendsten ist, wo es am meisten brennt

00:22:18: Genau.

00:22:18: Und dann kommen wir ja wieder in diese Feuerlöscher-Situation, wo wir eigentlich nur am Feuer löschen sind aber gar nicht bewusst unser Business oder auch unser Leben in die Richtung entwickeln, wo Wir eigentlich hin wollen.

00:22:30: Genau und das fühlt sich halt dieser Feuerlöschermodus der fühlt es sich halt kacke an.

00:22:34: also weil das sorgt für Stress Du fühlst dich nicht in Kontrolle und bist nicht happy.

00:22:42: einfach

00:22:43: Ja Auf jeden Fall.

00:22:45: Kann ich bestätigen?

00:22:46: Ja, es geht mir sehr auch!

00:22:51: Wenn du das teilen magst was sind deine persönlichen Herausforderungen?

00:22:54: weil wir reden jetzt viel über wie man das theoretisch am besten alles macht und du hast ja selber schon gesagt dass ist natürlich ein Idealzustand an dem man immer wieder arbeiten sollte aus Gründen die wir gerade schon besprochen haben.

00:23:06: aber was sind denn die Dinge wo du sagst ich weiß das eigentlich aber ich finde es trotzdem irrisch schwer das umzusetzen.

00:23:12: Ja, also generell ist das Thema Zeit schon immer ein Thema gewesen wo ich meinen Idealvorstellungen hinterher gelaufen bin und nicht umsonst beschäftigt mich ja das Thema.

00:23:24: Also wenn ich das jetzt alles schon voll durchdrüngen und total zufrieden mit mir gewesen wäre hätte ich glaube ich mich nie angefangen damit zu beschäftigen.

00:23:34: Also je mehr ich mich zu diesem Themenbeläse, da Sachen ausprobieren und umsetzen.

00:23:41: Es geht ganz oft immer darüber oder darum wie ich wirklich über mich selbst denke also das was wir jetzt auch schon so angerissen haben diese Ansprüche die ich glaube erfüllen zu müssen.

00:23:55: Also eine erfolgreiche Frau meinem Alter mit einem eigenen Business, die muss so und so den Tag gestalten.

00:24:02: Die muss durchziehen also das sind schon Sachen, die ein Teil von mir glaubt da auch immer noch dran.

00:24:09: Und das immer wieder sozusagen heraus zu fordern und zu gucken ich gehe dann da eher... Das funktioniert für mich besser.

00:24:16: Ich formuliere es wie so ein Experiment für mich um zu können okay vielleicht wenn ich das jetzt mal anders mache Wie ist es dann in der Woche?

00:24:26: Wie geht's mir dann, ne?

00:24:27: Wenn ich das jetzt wirklich mal so ausprobiere.

00:24:29: Wie isst es für mich?

00:24:31: Hast du da ein konkretes Beispiel?

00:24:32: vielleicht, wenn sich das besser vorkommt?

00:24:36: Eigentlich alle diese Planungsprinzipien.

00:24:39: Also wenn ich mich am einfachsten ist, dass... Wenn ich mich jetzt konsequent daran halte und sage okay die Aufgaben, die ich hier runtergebrochen habe, die nötig sind um zu meinem Ziel zu kommen.

00:24:50: oder zum nächsten Meilenstein.

00:24:53: Ich gucke jetzt mal, was ich glaube.

00:24:55: Wie lange ich dafür brauche?

00:24:58: Und ein Planungsprinzip ist mindestens das Doppelte an Zeit in den Kalender zu blocken als du denkst.

00:25:11: und ich habe am Anfang mir gedacht naja aber bei mir Und das dann einfach mal auszuprobieren, wie fühlt sich das an wenn ich es einfach mal so umsetze?

00:25:25: Also wenn ich sage ja, ich denke eigentlich keine Ahnung Newsletter.

00:25:29: Das ist jetzt so routiniert, dreißig Minuten und dann aber stattdessen wirklich eine Stunde einzuplanen dafür.

00:25:38: Genau also das wäre so ein Beispiel, dass einfach mal Auszuprobieren Wie war es dann am Ende der Woche?

00:25:47: Und meistens fühlt sich das dann besser an.

00:25:49: oder hat sich das denn besser angefühlt, sodass ich diese sag' ich mal für mich

00:25:54: neuen

00:25:54: Herangehensweisen besser auch etablieren konnte und sozusagen mich so ein bisschen auf diesen Weg gemacht habe.

00:26:01: Diese alten Überzeugungen Stückweise hinter mir zu lassen.

00:26:08: Ja.

00:26:09: Denkt trotzdem

00:26:10: oft noch dass ich zu langsam bin aber

00:26:12: wird

00:26:12: besser

00:26:13: Ja.

00:26:14: Und die Überzeugung, bei dem E-Mailbeispiel war jetzt quasi eine erfolgreiche Frau schafft das in dreißig Minuten oder so?

00:26:22: Zum Beispiel!

00:26:22: Ich

00:26:23: bin oder ja bestimmte Sachen... Also genau für mich steht oft dahinter dass ich Dinge viel schneller erledigen müsste gerade mit KI.

00:26:34: Das hast du vorhin auch angesprochen.

00:26:37: KI soll uns der Zeit sparen?

00:26:40: oder denke, finde ich soll es eigentlich dafür da uns Zeit zu sparen.

00:26:44: Aber wir packen uns das gerade alle noch voller weil die denken okay und den Gedanken kenne ich auch sehr gut Ich verpasst jetzt gleich was wenn ich jetzt das nicht mich dann mich nicht extrem fortbilde Nicht dass sofort als business opportunity nutze Dann bin ich weg Dann ist die Chance des Lebens vorbei und so weiter.

00:27:03: Und deshalb nutze ich dann gar nicht das, was es eigentlich für mich wirklich bringen könnte, nämlich halt im Alltag tatsächlich ein paar Kniffe gut zu lösen, schneller zu löse und mit dem Rest zufrieden zu sein, weil ich mir mehr Zeit wirklich geschaffen habe.

00:27:18: Stattdessen packe ich KI auch mit rein, muss da noch besser sein und hab eigentlich doch nicht Zeit gewonnen!

00:27:24: Das ist total spannend, weil.

00:27:25: ich habe neulich auch eine Podcast-Episode gehört.

00:27:27: Da ging es um was die Nutzung von KI mit unserem Nervensystem macht und da hat die Podcast... wie nennt man das denn?

00:27:35: Die Podcast Host.

00:27:36: also ja die Frau, die den Podcast macht, hat dann gesagt dass die Idee eigentlich wäre okay KI hilft uns Aufgaben schneller zu erledigen.

00:27:44: das heißt wir könnten dann früher Feierabend machen.

00:27:47: exakt keiner macht das, sondern was wir jetzt alle machen ist geil.

00:27:51: Jetzt können wir zehnmal so viel in die gleiche Zeit rein quetschen und das muss man ja auch mal hinterfragen ob dazu schlau ist.

00:27:59: also

00:28:00: genau da wird ich auch mit.

00:28:04: genau diese frage beschäftigt mich auch nicht war?

00:28:06: ich war super hyped mit k i habe direkt eine weiterbildung gemacht alles gelernt ich checkt es auch alles und ich merke aber wie ich denke Ja, aber will ich jetzt überhaupt dieses ganze Agendensystem auf meinem Computer haben?

00:28:24: So wir sind wieder da.

00:28:25: Wir waren kurz weg denn mein Mikrofon ist eine kleine Diva und wenn ich das auch nur falsch angucke dann mit diesem kleinen Wackelkontakt hier unten.

00:28:33: Karo hol mich nochmal ab wo waren wir eigentlich gerade?

00:28:36: Ja wir waren nissen in der Diskussion inwiefern KI Das Leben erleichtert uns eigentlich Zeit spart und wir es aber gerade so erleben, dass wir noch mehr reinpacken.

00:28:51: Weil wir denken ja jetzt können wir halt nicht mehr schaffen in der gleichen Zeit.

00:28:55: Und das gab's ja.

00:28:56: übrigens diese Diskussion oder die Überlegung gab's auch damals zum Anfang der Industrialisierung.

00:29:02: Das finde ich auch super spannend.

00:29:05: Oh Gott wer war denn das?

00:29:07: Henry Ford, der das Auto

00:29:09: oder den Motoren entwickelt

00:29:11: hat.

00:29:11: Und da ging es auch so darum, dass er gesagt hat hey, das ermöglicht den Menschen, dass sie halt in X Jahren viel weniger Stunden pro Woche arbeiten müssen.

00:29:23: Genau das gleiche wäre ja mit KI jetzt auch möglich.

00:29:26: Aber es wird nicht eintreffen, genauso wie das andere nicht eingetroffen ist.

00:29:31: und ich glaube die Frage ist halt immer inwiefern will man da mitspielen bei diesen Sachen?

00:29:40: Ich war dabei eine Überlegung zu teilen dass ich nämlich letztendlich eine sehr überlegte Nachricht an Freunden geschrieben habe und das hat irgendwie auch recht lang gedauert und danach dachte Ja, aber weißt du das hat eigentlich auch richtig Spaß gemacht, dass mal wieder so für sich zu formulieren.

00:30:00: Ohne jetzt irgendwie Klor zu fragen, ja bringen wir es mal in eine gute Form und dann nochmal noch mal was zu überarbeiten?

00:30:08: Und da habe ich gemerkt okay und dieser Gegentrenn ist ja auch schon wieder in Bewegung.

00:30:14: Okay, das ist jetzt bewusst ohne KI.

00:30:17: Das hab' ich jetzt halt so und so gemacht brauchen wir es auch nicht.

00:30:27: Oder dann ist das auch okay mit dem Ergebnis, was geliefert wird ohne KI?

00:30:30: Ich habe nämlich darüber nachgedacht, weil ich ja dennächst auch einen Workshop-Poste zur Planung des zweiten Halbjahres und dann dachte ich mir überall rasseln auf mich gerade so Reels ein wo irgendjemand mir einen Skill den er oder sie erstellt hat für XY zur Verfügung stellen will.

00:30:52: Das wäre wahrscheinlich auch ein Argument, wenn ich sagen würde ihr kriegt dann noch den Planungskill für Claude mitgeliefert.

00:31:00: Aber es braucht's nicht!

00:31:02: Also ich will ja gerade die Frauen dabei unterstützen dass sie mit sich selbst auch einchecken und das wirklich auch für sich selbst überprüfen weil... Es bringt ja nicht so viel wenn zum Beispiel eine KI das dann für mich übernimmt Ich das aber gar nicht fühle was da als Ziel kommt

00:31:21: Ja.

00:31:23: Und die KI weiß auch nicht, welche Aufgabe für dich jetzt... Also wenn wir mal von der Eisenhower Matrix ausgehen, welche Aufgabe in welche Bucket kommt?

00:31:30: Die kann das vielleicht vermuten aber meine Erfangen nach liegen die da ziemlich oft daneben es sei denn man sagt ihnen wieder ganz genau und welche Aufgaben haben besonders hohe Priorität?

00:31:39: für mich gibt das dann eben alles wieder rein.

00:31:43: Was aber auch wieder Zeit kostet.

00:31:44: und dann ist wieder die Frage, wie oft nutzt man denn diesen Skill tatsächlich?

00:31:46: Dass es sich lohnt, das einmal sauber aufzusetzen oder muss man jeder wahrscheinlich für sich selber wissen.

00:31:51: Aber ich glaube mir kam gerade noch so der Gedanke Es geht ja wenn wir arbeiten nicht nur darum Dinge zu erledigen sondern Arbeit ist ja auch etwas was uns einen Sinn gibt.

00:32:02: Und das ist bestimmt auch ein Grund dafür, dass eben viele Menschen sagen hey cool KI erleichtert meine Arbeit und anstatt zu sagen dann mache ich früher Feierabend und gehe an See wird dann halt versucht mehr Zeit also in derselben Zeit einfach noch mehr unterzubringen weil es einfach natürlich auch vielen Menschen Spaß macht zu arbeiten.

00:32:22: Manche sogar vielleicht eine Bestimmung darin sehen oder, weil man einfach ja das Gefühl hat selbst wirksam zu sein und irgendwie einen Wert auch für andere in irgendeiner Form zu erschaffen mit seiner Arbeit.

00:32:33: Und könnt mir vorstellen dass das auch ein Grund ist warum viele dann eben gerade auch ich sag mal wir Unternehmerinnen und Selbstständigen Ich meine die meisten von uns sind ja super ambitioniert und wollen ja wirksam sein.

00:32:43: deswegen hat man sich ja selbstständig gemacht sind wir, glaube ich auch prädestiniert dafür.

00:32:48: Wohin gegen mich auch einige Freundinnen habe die angestellt sind teilweise im Behörden arbeiten und so.

00:32:54: Ich kann mir schon vorstellen dass sie super gerne mit KI arbeiten und dann früher Feierabend machen würden weil die vielleicht nicht so super erfüllt in ihrer Arbeit immer sind.

00:33:02: Ich will nicht sagen jeder immer alle in Behörde usw.

00:33:04: aber da könnte ich mir schon vorstellen das es unter UnternehmerInnen und Selbstständigen besonders hohen Anteil von Menschen gibt da so ambitioniert sind und so selbstwirksam sein wollen, dass sie dann sagen, boah, dann mache ich einfach noch mehr.

00:33:18: Ja das ist eine interessante Überlegung.

00:33:21: Ich habe bei KI also für mich festgestellt, dass da ja auch Aufgaben abgegeben worden sind oder dass ich sie abgegeben habe zum Teil die mir eigentlich voll Spaß machen, dass ich die selbst mache.

00:33:35: Also sei es halt ne?

00:33:36: Das schreiben von Texten usw.

00:33:38: Oder ja auch das strategisch überlegen das Brainstorm und so.

00:33:42: Das macht mir doch eigentlich auch voll Spaß, warum gebe ich das eigentlich ab?

00:33:46: Ich meine ja klar da kommen auch gute Ideen und also da habe ich auch noch keine Antwort dazu.

00:33:52: aber ich finde es irgendwie spannend das zu überlegen und merke dass sich da auf jeden Fall mein Umgang auch mit geändert hat und dass ich da bewusst da auch mal mehr Zeit mit einem Plane wenn Sachen sind die mir Spaß machen weil das brauche ich auch in meinem Business dass ich auch einfach Dinge mal ausprobieren kann, ohne das sich jetzt gleich sagen muss.

00:34:15: Da muss jetzt aber gleich die große Rendite um die Ecke kommen dafür?

00:34:20: Ja!

00:34:22: Das verstehe ich.

00:34:23: Lass uns mal jetzt darüber sprechen.

00:34:24: Wir haben vorhin schon ein bisschen angesprochen, die verschiedenen Bereiche auf die man schauen sollte wenn man eine realistische Zeitplanung machen will.

00:34:30: und ich kann mich erinnern bei dem Vortrag den du gehalten hast da hast du ja gesagt Ja wir reden heute über realistischen Zeitplanungen das haben erst einmal alle gelacht weil alles wussten so okay realistisch streicht das Wort.

00:34:40: Und der erste Bereich Den hast Du vorhin kurz angesprochen Der heißt auf Deiner Folie Spirit oder Whole Self glaube ich hast Du es auch genannt.

00:34:49: also Es ist eigentlich gar nichts spirituelles.

00:34:53: Ja, es ist ja eigentlich gar nicht wirklich.

00:34:54: Also

00:34:54: du kannst das spirituell auslegen?

00:34:57: Aber ich bin halt selbst nicht gläubig und deshalb habe ich da nicht so für mich den Zugang.

00:35:04: Menschen die jetzt sagen ja das Universum und so weiter Das wäre alles dazu zu fassen also all das was ein bisschen über dich hinausgeht Und Ich hab' Da Für Mich Den Einfachsten Zugang Zu dieser Ebene Über Meine Werte.

00:35:21: Also was ist wirklich das, was mich antreibt?

00:35:23: Was mich erfüllt und wie sehr kann ich das jetzt sozusagen auch bei der Planung berücksichtigen?

00:35:30: oder wie sehr ist da jetzt auch etwas aus dem Lot geraten, was sich vielleicht erst mal irgendwie kitten möchte.

00:35:40: Weil wenn ich das nicht mache dann leiden auch die anderen Bereiche meines Lebens darunter und dann bin ich auch nicht so wirksam, so produktiv wie ich vielleicht gerne sein möchte.

00:35:52: Genau also das ist ein Bereich von dem whole self genannt wird.

00:36:00: Und wenn wenn ich zum Beispiel einen bestimmten Wert habe wie Familie und ich aber dann gar nicht viel Zeit mit meiner Familie verbringen kann.

00:36:09: Daraus resultiert ja ganz oft auch bei vielen nur Unzufriedenheiten, weil dann in dieser Wert gar nicht so gelebt werden kann, wie man ihn eigentlich hat.

00:36:16: Total oder das hatte ich jetzt auch bei Frauen um die Vierzig.

00:36:24: Ich beschäftige mich hier auch viel mit diesem Geburtstag.

00:36:28: Einfach so erlebt dass da halt so ein Wertewandel stattfindet irgendwie so was wie euer Sinnhaftigkeit oder Sinn wieder noch eine größere Rolle spielt, wo hingegen ist vielleicht vorher so etwas wie Erfolg, Selbstwirksamkeit war?

00:36:48: und dann müssen sich diese Werte auch irgendwie in der Zeitplanung widerspiegeln.

00:36:54: Sei es dass du im privaten etwas dann suchst was dir mehr Sinn gibt wo du diesen Wert mehr fühlst oder halt beruflich.

00:37:04: Aber es bringt nichts auf lange Sicht zu ignorieren, wenn sich da was verschoben hat?

00:37:11: Ja ich denke auch und das ist dann oft ja so ein Blow-up, dass du dann irgendwie so lange Zeit ignorierst und merkst irgendwann okay jetzt geht's aber gar nicht mehr und das möchte man ja auch gerne vermeiden.

00:37:21: in diesem Zustand.

00:37:22: also es ist glaube ich wichtig regelmäßig das abzuchecken Was sind eigentlich meine Werte und lebe ich die gerade ... was die Werte sind, das weiß man ja oft.

00:37:31: Wenn nicht kann man ja im Coaching oder so sich da auch Unterstützung holen aber... Ich glaube, oft wissen die meisten Menschen eigentlich schon, was ihnen wichtig ist wenn sie sich mal ihr Leben angucken und so wichtige Entscheidungen

00:37:40: usw.,

00:37:41: die man getroffen hat.

00:37:42: Aber... Wenn man dann eben in der Zeit, die man zur Verfügung hat,... ... sich viel mit Dingen beschäftigt, die eigentlich gar nicht so die eigenen Werte widerspiegeln, dann entsteht diese Unzufriedenheit ne?

00:37:53: Und auch vielleicht ungeduld und ich glaub dass es auch manchmal so ein... Diffuse ist, was man gar nicht so richtig greifen kann.

00:37:59: Aber wo man dann im Coaching zum Beispiel herausfindet, dass das eben ein Werte-Thema ist?

00:38:04: Genau!

00:38:05: Dann haben wir den nächsten Bereich.

00:38:07: Das ist der Bereich Körper.

00:38:09: Ja... Das ist auch also... Also das ist etwas, was ich jetzt wirklich erst in den letzten Jahren gelernt habe, das mit einzubeziehen.

00:38:17: Ich dachte immer so, ich bin einfach nicht so ein körperlicher Mensch.

00:38:21: Also andere Sachen sind irgendwie Wichtiger, vor allem die Gedanken.

00:38:29: Was so.

00:38:29: eine ähnliche Erfahrung hatte ich auch mit Gefühlen also habe jetzt aber besser integriert.

00:38:34: Körper kommt noch immer mehr.

00:38:36: Aber da geht es einfach darum zu merken Wie geht's mir denn überhaupt?

00:38:42: Also wie körperlich leistungsfähig bin ich gerade Und da sind wir als Frau nochmal natürlich anders irgendwie auch beansprucht durch den Zyklus und so weiter.

00:38:55: Da gibt es Frauen, die Böhner stärker haben mehr Symptome, manche sind feinfühliger

00:39:03: usw.,

00:39:04: das darf ja alles einfließen in die Zeitplanung.

00:39:10: Da gibts ziemlich viele Empfehlungen wie du dann mit deinem Zyklos Planen kannst, darfst.

00:39:19: Ich bin da so zwiegespeiten weil ich mir denke am Ende ist es eh einfach immer wichtig dass du halt guckst.

00:39:24: wie ist das denn jetzt gerade im Moment auch wenn du rein theoretisch in deiner Eisprungenphase sein solltest und dann super kreativ usw.

00:39:30: aber wie ist es denn jetzt wirklich?

00:39:32: Ja also wie geht's deinem Körper wirklich und das einfach konsequent mit einzubeziehen?

00:39:37: Und dass wenn du merkst, okay eigentlich bin ich total... Ich hab das manchmal ne?

00:39:41: Dass sich zu lange sitze am Schreibtisch und dann denke ja aber muss das nun noch machen.

00:39:47: Und dann merke meine Aufmerksamkeit wandert dann aber zu meinen Knien die ganze Zeit.

00:39:52: Also ich bin gar nicht mehr so richtig da, weil ich denke ah ja es zweckt und zwackt!

00:39:55: Ich müsste mich bewegen und bis ich einfach mal diese fünf Minuten aufstehe, die mir wirklich was bringen weil danach ist alles ein bisschen erfrischter Das dauert manchmal Aber diesen Zugang mehr und mehr zu finden ist schon wichtig.

00:40:12: Ja.

00:40:13: Check ich jetzt auch erst in den letzten zwei Jahren, würde ich sagen immer mehr?

00:40:19: Ich finde das auch mit dem Zyklus deswegen spannend weil ich habe ganz lange gedacht so interessiert mich nicht so das Thema.

00:40:28: Ich bin da auch zwiegespalten, weil ich mir so denke ja natürlich sind wir Frauen davon beeinflusst.

00:40:34: Auf der anderen Seite möchte ich aber gar nicht so sehr dass mich das beeinflußt.

00:40:38: also ich möchte nicht mir vorschreiben lassen wann ich jetzt gute Laune schlechte Laune habe was mir gut geht und nicht gut geht obwohl ich natürlich merke dass es einen Einfluss hat.

00:40:46: Und ich habe auch... Also ich möchte auch nicht jemand sein der sich davon so Ja wie ich glaube wie du gerade gesagt hast ne?

00:40:56: mir der Zyklus sagt, wie es mir gerade geht.

00:40:59: Sondern ich will das ja in dem Moment spüren und manchmal hat man Phasen wo man denkt okay eigentlich müsste es mir grad so gehen aber es ist eigentlich grade anders Und ich möchte auch nicht mir Wie soll ich sagen Dinge selber vorenthalten weil ich sage zu dem Zeitpunkt da kann Ich jetzt keinen Vortrag halten weil ne?

00:41:13: Da habe ich meine Periode oder so wo ich ausdenke.

00:41:16: also trotzdem hält zu den Vortragen und ich glaube Es gibt auch mittlerweile Frauen finde ich persönlich die das ein bisschen übertreiben.

00:41:26: Ich richte mich nach meinem Zügel, also kann ja jeder machen wie er möchte.

00:41:29: ich finde... Also man muss... Ich versuche für mich da eine Balance zu finden zwischen ich ignoriere es nicht, ich weiß es ist da und ich versuche das so fern es möglich ist in meine Planung irgendwie mit einzukalkulieren.

00:41:41: aber ich würde jetzt nicht ein Vortragsopportunity zum Beispiel ablehnen weil das jetzt nicht in meinen Zyklus passt und sagen dann komme ich nicht oder so weißt du?

00:41:51: Ja, würde ich auch nicht machen und... Ich finde es aber legitim das Frauen machen.

00:41:58: Ja,

00:41:58: ich find's auch legitim!

00:41:59: Ich wursche für mich jetzt nicht unbedingt wollen sozusagen.

00:42:02: Aber

00:42:03: da könnte man auch schon wieder einsteigen in so verschiedene ... Warum eigentlich nicht konsequenter drauf hören?

00:42:10: Und so weiter.

00:42:12: Also genau, das sind dann manchmal Gedanken, in denen ich mich total... rein nörden könnte und dann höre ich aber gar nicht mehr auf zu denken.

00:42:21: Und dann komme ich auch nicht zur Arbeit.

00:42:25: Ja, das stimmt.

00:42:26: Du hast gerade den nächsten Bereich schon angesprochen und zwar dem Bereich Emotionen dass wir wenn wir in die Planung gehen auch gucken wie geht es uns eigentlich gerade?

00:42:35: total?

00:42:36: Ja, und das halte ich auch für super wichtig.

00:42:39: Und da ist ja auch das Zusammenspiel aus Körper- und Emotionen es ja auch gegeben.

00:42:45: Das heißt konsequent darauf zu hören, wo spüre ich gerade irgendwas in meinem Körper?

00:42:50: oder konsequenter draufzuhören?

00:42:52: Das zumindest ernst zu nehmen und als Information mitlaufen zu lassen ist wichtig genauso wie was ist überhaupt gerade meine Stimmungslage?

00:43:02: Ich habe das manchmal auch im Sommer Wenn alle Weltakt genießt das Leben, graus.

00:43:10: Ich hab dann manchmal aber gar kein Bock darauf und dann muss ich fast so wie rechtfertigen dass sich jetzt aber trotzdem mein Tag auf X Stunden planen möchte weil das mir gerade halt Spaß macht und mir an anderen Stellen erlaube mich eher sozusagen früher rauszuklinken und Freizeit zu machen.

00:43:32: Und ich glaube sich zu erlauben, auch gegen den Strom manchmal zu schwimmen finde ich wichtig.

00:43:41: Sich zu erlaufen und sagen okay ich bin heute mies drauf!

00:43:45: Ich mache jetzt erstmal was das mir gut tut und das kann xy sein weil ich

00:43:52: weiß

00:43:53: dass ich dann später in einem besseren Modus zurückkommen kann zu meiner Arbeit.

00:43:58: Und besserer Modus bedeutet dann nicht unbedingt, dass ich dadurch

00:44:01: extra viel schaffe.

00:44:02: Sondern dass ich das einfach besser leisten kann was ich wirklich leisten möchte, was mir wichtig ist.

00:44:10: Genau oder auch manchmal zu sagen heute fühle ich mich leicht und beschwingt Ich gucke nochmal auf meinen Plan.

00:44:17: Da ist jetzt echt mal so diese eine Aufgabe dran die kriege ich heute gut hin Die mich sonst immer so nervt und die ich vor mir hergeschoben habe.

00:44:26: Heute ist ein Tag.

00:44:28: Ich glaube, dass gerade dieses auf die eigenen Emotionen zu hören in unserer Leistungsgesellschaft eigentlich das ist was vielen glaub ich am allerschwersten fällt.

00:44:37: Warum?

00:44:38: Weil wenn man sagt, ich bin krank!

00:44:41: Ich hab mir das beigebrochen.

00:44:42: Also wenn es körperlich ISI nicht gut geht... würde ich sagen, gesellschaftlich immer noch akzeptiert dazu sagen.

00:44:49: Ja gut dann machst du halt weniger oder so und man hat nicht das Gefühl, ich muss jetzt aber trotzdem durchziehen oder so.

00:44:54: Wobei einige das ja trotzdem haben und auch trotzdem machen.

00:44:56: Aber wenn es einem körperlich nicht gut geht kann man das vor sich selber immer noch besser... oder leichter rechtfertigen, dass man weniger macht.

00:45:03: Oder sagt ich bin heute einfach nicht so leistungsfähig und mir geht es heute nicht gut.

00:45:07: Aber wenn man emotional sagt Boah I don't feel like it today Und du dich aber fragst warum eigentlich nicht?

00:45:13: Was ist los?

00:45:14: Warum fühle ich mich heute nicht nach arbeiten oder warum fühle Ich mich heute noch einer speziellen Aufgabe?

00:45:18: und dann aber auch zu sagen Okay, dann ist Es jetzt So Dann wandert die Aufgabe Wenn möglich natürlich halt auch in einen anderen Tag weil gerade zum Beispiel für Content creation oder so würde jetzt nicht sagen, dass man dafür irgendwie einer krass kreativen Mut sein muss.

00:45:34: Weil Content Creation ist ja auch viel Strategie und Überlegung gerade auf wenn man zum Gespräch führt was stelle ich für Fragen worüber will ich reden welche Punkte will ich machen?

00:45:41: und so aber dann zu sagen okay ich fühle mich grad nicht so und das akzeptieren und dann auch das anzunehmen und zu sagen gut dann mache ich das halt nächstes mal oder so.

00:45:53: ja das finde ich immer so am schwersten.

00:45:57: Also geht mir auch so, vor allem weil ich da oft mit den Gedanken in Konflikki oder da so beschäftigt bin.

00:46:09: Ja!

00:46:09: Ich kann es ja aber nicht ewig immer verschieben.

00:46:12: Ja, das stimmt.

00:46:12: Also entsteht so ein Gedanke von wenn ich es jetzt verschiebe dann verschieb ichs immer?

00:46:22: Was ja nicht sein muss oder was ich eigentlich auch weiß, dass es nicht so ist.

00:46:26: Trotzdem möchte ich nicht... Da habe ich irgendwie so eine Vorurteils-Schublade.

00:46:33: Möchte ich nicht die Fluffy Coach sein, die das halt irgendwie mal macht wenn sie es fühlt.

00:46:41: Ohja!

00:46:43: Die möchte ich aber nicht sein.

00:46:46: Das soll bitte keine Abwertung gegenüber irgendeiner Frau sein.

00:46:51: Das ist einfach so ein Bild, das bei mir entsteht.

00:46:52: Wo ich denke ja, ich will ja die sein, die was auf die Reihe kriegt und aber zu verstehen dass zwischen.

00:46:58: Ich akzeptiere jetzt wie gerade mein gefühlsmäßiger emotionaler Stand ist Und ich nehme mich selbst ernst und plane bewusst das Was sich heute wo ich heute merke da ist die energie gar nicht für dar Planen ich an Für den und den tag um.

00:47:15: Das ist ja etwas anderes als ich mache alles So wie ich mich fühle.

00:47:19: Ja

00:47:20: Aber in meinem Kopf bin ich ganz schnell bei dem, jetzt bin ich so eine Frau.

00:47:26: Weißt du das?

00:47:27: Jetzt kriege ich gar nicht mehr auf die Reihe weil jetzt mache ich alles nur, wie ich es

00:47:29: fühle... Nach Bauchgefühl!

00:47:31: Ja ja.

00:47:32: Ich weiß voll was du meinst.

00:47:33: Ich glaube wir ticken da sehr ähnlich.

00:47:36: Und dann muss ich halt.

00:47:37: also da bin ich quasi noch im Lärmprozess und gucke okay Wie geht es halt mir heute wirklich?

00:47:46: Was kann ich wirklich umplanen?

00:47:48: Manche Sachen ist dann einfach so, wenn jetzt eine Kundensache ist.

00:47:52: Das ist zum Beispiel etwas was sich als allerletztes umplane.

00:47:56: Ja klar!

00:47:57: Wenn andere Menschen involviert sind, na klar das ist ja mal das letzte was man dann verschiebt.

00:48:02: Es gibt dann schon Möglichkeiten das sozusagen zu würdigen.

00:48:08: Ja fähig super.

00:48:10: Ich werde nun mal ganz kurz nochmal hier meinen Arbeitsmodus wieder einschalten.

00:48:15: Ich habe mir das nämlich auch angewöhnt, mir ab und zu mal den Arbeitsmodus anzumachen.

00:48:18: Damit hier nicht ständig alles dodelt wenn irgendwie eine Nachricht reinkommt oder so... Es ist aber mit Vorsicht zu genießen!

00:48:23: Ich hab's auch schon angemacht und dann vergessen dass ich ein Call habe, habe keine Benachrichtigungen bekommen und dann den Call vergessen.

00:48:27: Also es ist ein zweischneidiges Schwert.

00:48:30: Aber Tipp an der Stelle, sowas kann man auch machen solche Sachen einstellen.

00:48:34: Emotionen ganz wichtiger Faktor auch.

00:48:36: also zu gucken wie fühle ich mich heute?

00:48:38: Wie fühle finde ich nicht nur, wenn wir Planen einzuchecken sondern auch zwischendurch mal einzuchecken.

00:48:44: Ich glaube ganz oft machen wird es auch unbewusst nämlich wir machen das ganz oft dann wenn wir irgendeine Aufgabe machen müssen auf die wir eigentlich keinen Lust haben und dann merken ne also irgendwie haben wir da gar kein Bock drauf.

00:48:54: dass ist ja auch einen gefühl in dem moment eine emotion so weil man zum beispiel Also oft habe ich das bei Aufgaben, die nötig sind.

00:49:00: Aber die mir eigentlich keinen großen Nutzen bringen.

00:49:02: Beispiel?

00:49:03: Ich hab hier Sachen liegen, die muss sich einfach abheften... ...bringt mir kein großes Nutzen außer dass es dann ein bisschen aufgeräumter aussieht was natürlich schön ist.

00:49:11: aber ich weiß halt einfach, dass da in paar Wochen wieder ein paar Sättel zum Abheften liegen werden und dementsprechend ist es kein großer Nutzen und ich müsste's eigentlich machen und ich mach schon seit wochen nicht obwohl es eigentlich gemacht werden müsste und Das ist ja auch eine Emotion.

00:49:24: dann in dem Moment wo man auch unbewusst eigentlich gerade checkt, so ne hab ich irgendwie gar keinen Lust da drauf.

00:49:29: So dann macht man es halt ja

00:49:31: auch nicht ist auch nicht die Aufgabe, die dich jetzt extrem weiterbringt.

00:49:36: Richtig

00:49:36: und das macht man halt nicht was okay ist glaube ich

00:49:39: voll.

00:49:40: manchmal gibt's an dem Punkt der stört sich dann so doll Und dann mache ich mir das aber angenehm Dann mache ich mich schön eine Trash TV vorgenehmen beian Lass das dudeln und sortieren das kurz weg.

00:49:53: Ja, dass man sich das schön macht ist auch eine gute Strategie auf jeden Fall.

00:49:55: Oder wenn man so monatliche Buchhaltung machen muss oder sowas ja und dann so ach dann keine Ahnung zünd ich mir ne schöne Kerze an oder so jetzt nicht.

00:50:02: wenn so warm es wie jetzt aber im Winter dann.

00:50:05: Das kann erleichtern auf jeden fall.

00:50:07: Voll

00:50:07: da läuft bei mir ganz oft halt wirklich einfach irgendwas nebenbei, dass ich das Gefühl habe ich bin jetzt nicht alleine und wenn er mein Partner reinkommt denkt der so... Arbeitest du es?

00:50:18: Ja.

00:50:21: Es läuft halt hier grad nur Temptation Island, aber ich arbeite

00:50:26: ja!

00:50:27: Also da darf jeder seine eigene Strategien irgendwie entwickeln und Wenn man auf Sachen keine Lust hat, kann man sich auch grundsätzlich mal fragen ist die Aufgabe überhaupt nötig?

00:50:36: Warum habe ich darauf keine Lust?

00:50:38: und dann kommt die Werte wieder ins Spiel.

00:50:40: Die Identität und eine Veränderungsprozesse.

00:50:42: aber ja das ist ein größeres Thema.

00:50:44: Aber grundsätzlich sich zu Fragen sowohl bei der Planung als auch immer wenn wir in der Aufgabe angehen Und ich meine damit nicht sich zu fragen hab ich da Lust dazu?

00:50:51: Ich glaube dass darf man sich nicht fragen sondern eher so wie fühle ich mich gerade emotional und fühle mich in der Lage diese Aufgabe eben.

00:50:58: Es gibt ja auch manchmal Aufgaben die emotional anstrengend sind.

00:51:02: Wie zum Beispiel, was weiß ich du hast vorhin erzählt?

00:51:04: Du hast eine länge Nachricht an die Freundin geschickt vielleicht ist da irgendwas vorgefallen und man muss genau überlegen wie sagt man das jetzt und so.

00:51:10: Das kostet ja auch mehr Energie und ist emotional anstrendender als zum Beispiel die Buchhaltung vielleicht zu machen oder so.

00:51:15: Muss man ja auch mit einbrechnen.

00:51:18: Ja, und du hast eben auch schon angesprochen.

00:51:21: Also einmal ja die andere Ebene das Umfeld.

00:51:23: also wenn jetzt an dein Büro denkst Das ist dir vielleicht wichtig dass es auch entsprechend eine bestimmte Ordnung verfolgt damit Du da irgendwie in einem guten Modus produktiv sein kannst.

00:51:39: Und das ist auch tatsächlich etwas also dieses ganze umfeld bei der zeitplanung was oft vernachlässigt wird.

00:51:47: Also so überhaupt, dass es sich oft einfacher arbeiten lässt und auch manches schneller abarbeiten lässt wenn ich einen eigenen Raum habe.

00:51:58: Einen eigenen Ort der sozusagen für mich ist und nicht immer mein Laptop dann auf dem Küchentisch stelle und dann wieder alles zurückräume aber da gar nicht richtig wirken kann.

00:52:09: das ist für manche wirklich also Für manche geht das, für mich würde es nicht funktionieren.

00:52:18: Ich habe schon festgestellt dass es mich nochmal produktiver sein lässt oder produktiver fühlen lässt weil ich einen eigenen Ort zumindest habe in meiner Wohnung der für mich ist.

00:52:30: Aber genauso gehört dazu bei dieser Ebene das umfeld ist dass du auch mal checkst.

00:52:37: okay was ist denn gerade sonst so los?

00:52:40: also manchmal sind ja so irgendwie andere termine die eigentlich an dir zähren die vielleicht so direkt beck zu beck geplant sind und wo du schon merkst ja ich kann jetzt nicht wie an einem normalen tag das ganze plan sondern ich muss da mehr puffer lassen einfach weil dass schon kapazität frisst überhaupt daran zu denken direkt da loszumüssen zum schulfest oder was weiß ich.

00:53:05: Oder wenn umzüge geplant ist usw.

00:53:07: also im privaten immer noch etwas mitläuft, was eigentlich auch nur Aufgaben emotionaleren Part vielleicht mit reinfällen, mit reinbringen.

00:53:21: Das darfst du genauso berücksichtigen in deiner Zeitplanung.

00:53:24: aber das machen wir oft nicht weil wir sagen die haben jetzt halt die acht Stunden Arbeitszeit hier für uns da muss es jetzt so laufen wie sonst immer läuft.

00:53:30: Aber wenn im Umfeld irgendwas passiert oder Krankheiten, Sterbefälle Todesfälle genau das ist ja alles was das kannst du doch nicht ausschalten in deinem Business dann dass dich beschäftigt.

00:53:42: Und ich glaube, je mehr man versucht solche Sachen dann eben zu ignorieren oder abzuschalten, desto mehr... ...versucht man eigentlich wie eine Maschine zu agieren.

00:53:50: Aber wir sind ja nun mal keine Maschinen die einfach sagen acht Stunden Arbeit und alles drum herum schollklappen an und das interessiert mich alles nicht.

00:53:56: Es gibt auch Menschen, die schneller emotionaler auf Dinge reagieren oder sensibler sind und Menschen dies weniger sind.

00:54:02: Das ist ja auch jeder ganz unterschiedlich.

00:54:06: Das muss man mit einberechnen.

00:54:08: und du hast die Umgebung ja eigentlich jetzt schon angesprochen, das war auch noch ein Faktor.

00:54:13: Und den letzten Punkt haben wir noch – das wäre der Geist!

00:54:16: Ja, also die Gedanken genau.

00:54:19: Und das haben wir ja auch schon an verschiedenen Stellen angeht.

00:54:22: Tisert letztendlich spielt alles miteinander... Also ist alles auch miteinander verzahnt und du kannst dich alles immer quasi losgelöst von diesen diese Ebenen sehen sondern natürlich beeinflussen sie sich auch gegenseitig.

00:54:35: und bei den Gedanken es ist ja auch immer total spannend weil du gesagt hast ich habe jetzt auf manche Aufgaben vielleicht keine Lust oder die lösen dann auch eine bestimmte Emotion aus und wird ja auch oft ausgelöst aufgrund von Gedanken.

00:54:50: Vielleicht hast du bei manchen Aufgaben in der Vergangenheit schon mal schlechte Erfahrungen gemacht, dass das nicht so geklappt hat?

00:54:57: Vielleicht sind es irgendwie Sachen wo dir jemand gesagt hat, das kannst du gar nicht so gut!

00:55:03: Also gehst du natürlich schon mit einem anderen Mindset ran an diese Planung, also auch an die Planung der Aufgaben und vielleicht bist Du aber auch generell so mit Gedanken beschäftigt wie zum Beispiel was Du auch so angedeutet hast.

00:55:19: Wie ist denn überhaupt jetzt der nächste Verlauf im Business?

00:55:23: Wo geht die Reise hin?

00:55:24: das sind ja alles... Das benötigt ja auch alles Kapazität in deinem Kopf.

00:55:34: Ja und das läuft ja wie so parallel dann mit.

00:55:39: Und wenn man in solchen geistig anstrengenden Phasen ist, ist es noch mal wichtiger zu gucken okay habe ich die Zeitblöcke jetzt realistisch eingeplant?

00:55:52: Ist jetzt diese Aufgabe genug Zeit gegeben, weil tendenziell brauche ich jetzt ein bisschen mehr Zeit für manche Sachen.

00:56:01: Einfach weil vielleicht auch ich manchmal ein bisschen abschweife nochmal zweifle ob das sehr richtig ist was ich hier mache und so weiter.

00:56:11: Das erfordert natürlich alles über all das was wir gerade geredet haben.

00:56:15: dass erfordern schon richtig viel reflektionsfähigkeit auch einfach und deshalb würde ich jetzt den Hörerinnen hier das Podcast auch gerne mitgeben, dass ihr das jetzt einfach alles mal wirken

00:56:29: lasst

00:56:30: und beim nächsten Mal wenn Ihr plant ein bisschen bewusster auf diese fünf Bereiche mal achtet.

00:56:38: Und anfängt das in Eure Planung mit Einfließen zu lassen.

00:56:42: Das muss jetzt nicht Also der Anspruch, das dann sofort zu lösen.

00:56:47: Dass es dir gut geht und du keine Zweifel mehr hast.

00:56:50: Dein Umfeld komplett aufgeräumt ist.

00:56:53: Du super stimmig mit deinen Werten agierst und du dich super fit fühlst... Das ist ja also wir wollen hier keinen Druck erzeugen durch sowas!

00:57:01: Wir

00:57:02: wollen ja realistische Zeitplanung machen, keine unrealistischen Zeitplanungen!

00:57:05: Ja und ich glaube ganz ehrlich Caro, ich glaube dass wir vieles davon schon oft auch eh auf dem Schirm haben, aber ich glaube das Problem ist ganz oft dass wir es ignorieren.

00:57:16: Wir wissen, dass da noch diese Woche die und die Sachen alle auf der private Sache vielleicht anstehen, dass wir noch du hast vollen Schulfest angesprochen oder dass wir irgendwo was weiß ich Medikamente abholen müssen oder was weiß Ich also einfach Dinge die jetzt vielleicht mit Business gar nichts zu tun haben oder wir wissen auch im Business noch bestimmte Dinge ansteh'n wo wir uns vielleicht schon vorstellen können, dass es doch länger dauert weil aus denen und den gründen.

00:57:38: Und trotzdem ignorieren wir das oft oder wir merken ach wir fühlen uns jetzt um dieses montag und irgendwie fühlen wir uns gerade nicht so gut körperlich oder auch emotional.

00:57:46: trotz dem planen wir so als wäre nichts als wäre alles wie immer und ich glaube das ist das problem nicht das wird es nicht wissen sondern dass für uns wenn wir uns hinsetzen und sagen wir planen jetzt unsere woche oder für unseren tag dass wir uns das nicht bewusst ... nehmen und sagen okay, ich passe meine Planung dementsprechend an.

00:58:05: Ja.

00:58:06: Und das fand ich eben spannend auch an deinem Vortrag... ...und deswegen wollte ich mit dir darüber sprechen,... ...weil ich dachte so ja eigentlich ist das alles irgendwie immer so mit in meinem Check-in drin aber... ...ich plane dann trotzdem als wäre ich Superwoman!

00:58:19: Obwohl ich weiß ne mir geht's grad so oder ich habe die Woche noch das und das auf der Platte und trotzdem tendiere ich manchmal dazu dann eben... ...das nicht mit einzig... Ich bin dabei auch echt schon... deutlich besser drin geworden, was glaube ich aber auch dieser Veränderungsprozess in dem mich gerade Stecke so mit sich bringt.

00:58:35: Weil ich stelle mal die steile These auf das viele Selbstständigen und Unternehmerinnen so ein bisschen klingt jetzt vielleicht wirklich komisch, aber ich will sagen dass man so süchtig ist nach Selbstwirksamkeit und den Moment wo wir viel emotional und mental arbeiten wie zum Beispiel unserem Veränderungsprozess, wonach außen hin vielleicht nicht soviel sichtbar ist für andere auch oder wo wir auch nicht jeden tag ganz viele aufgaben abhaken aber wo klarheitsprozesse in uns drin stattfinden.

00:59:06: wenn mir das so geht dann habe ich immer das gefühl ich war nicht produktiv und ich war nichts selbstwirksam weil ich hab ja nichts getan.

00:59:12: Ich habe nur über Dinge nachgedacht, vielleicht gejourniert, hat vielleicht erkenntnisse gehabt, habe für mich ein bisschen mehr Klarheit gewonnen vorzeigen kann, wenn ich nicht sagen kann.

00:59:22: Ich habe eine Podcast-Episode aufgenommen und was weiß ich hier noch das gemacht und jedes gemacht?

00:59:27: Dann hab' ich das Gefühl ich war nicht selbstwirksam und ich glaube dass es deswegen manchmal auch so schwer fällt dann eben bei der Planung das zu berücksichtigen wie zum Beispiel in einem Veränderungsprozess zu sein oder im körperlich oder mental oder so sich nicht gerade so gut zu fühlen weil das ja auch bedeutet wie wir eingangs gesagt haben dass wir priorisieren müssen und auch zu Dingen nein sagen müssen und dass wir manchmal vielleicht auch dann gar nicht so dieses produktive Abarbeiten und diese Selbstwirksamkeit in den Vordergrund stellen dürfen, sondern vielleicht auch mal sagen müssen okay es ist jetzt aber gerade eine Zeit.

00:59:59: wo produktiv nicht so viel abgearbeitet wird, aber wo hier oben ganz viel passiert.

01:00:03: Und es ist dann einfach manchmal unkomfortabel das auszuhalten, dass jetzt auf der Tuduliste nicht jeden Tag zwanzig Sachen abgehakt werden.

01:00:11: also?

01:00:11: Ja absolut!

01:00:12: Ich finde, das bringt uns auch wieder ein bisschen zurück zu dem Anfangsbild was du aufgemacht hast mit den ganzen, soweit du Instagram öffnest und da sind die ganzen Routinen wie andere Menschen ihr erfolgreiches Leben gestalten sich immer wieder bewusst davon zu lösen und das eigentlich als völlig legitim und in Ordnung zu betrachten, wo wir uns gerade befinden von diesem Status quo weiterzugehen.

01:00:42: Und sich auch immer wieder damit zu beschäftigen.

01:00:45: was ist Erfolg für mich?

01:00:47: Wie sieht ein erfolgreiches und auch ein erfülltes Leben aus?

01:00:50: Das deckt sich nicht unbedingt mit dem was man auf Social Media sieht!

01:00:55: Genau.

01:00:55: Und das wiederum hat direkte Einflüsse auf deine Zeitplanung, weil wenn du halt sagst für mich ist es wirklich erfolgreich um vierzehnunddreißig den Schreibtisch zu verlassen und viertausend Euro zu haben im Monat dann ist das okay?

01:01:15: Dann darfst du dich erfolgreich fühlen auch wenn andere sagen ich will hunderttausenden K-Monate.

01:01:22: So,

01:01:23: ne.

01:01:23: Das habe ich ja auch hundert K. Ja, aber ... Hundert tausend K ist auch gut!

01:01:29: Aber das ist doch schon sehr viel.

01:01:32: Ich weiß was du meinst.

01:01:34: Finde ich ein schönes Schlusswort.

01:01:36: Karo, wenn man jetzt mehr über dich erfahren möchte, wo findet man dich online?

01:01:41: Man findet mich bei Instagram und der sehr kompliziert G-Unterstrich D-O-E-S Unterstrich-Business oder bei LinkedIn.

01:01:51: einfach Caroline Zahn, Zahn wie der Zahn im Mund und Caroline mit C und ohne E.

01:01:59: Ja du hast das schon öfter gesagt habe ich das Gefühl.

01:02:02: So wie ich immer sage Leewald, LEWALD und die Leute trotzdem immer fragen mit H ja heute nehme ich mal eins also keine Ahnung.

01:02:11: Ja, cool.

01:02:12: Super!

01:02:12: Ich verlinke dich auf jeden Fall auch in den Show-Nos.

01:02:14: Dann könnt ihr Caro bei Instagram folgen... ich glaube du hast doch ein Podcast ne?

01:02:19: Ja mit Lisa und Maria vom Female Business Brunch.

01:02:22: Genau!

01:02:25: Business Brunchies Podcast, genau.

01:02:27: Und ja ich freue mich sehr dass wir über das Thema realistische Zeitplanung heute gesprochen haben und ich hoffe dass meine HörerInnen und ZuschauerInnen da einiges für sich mitnehmen konnten.

01:02:37: Ich bin natürlich auch sehr gespannt liebe Hörerininnen Wie ging es euch mit der Episode?

01:02:43: Was habt ihr für euch mitgenommen, was woran wurdet ihr vielleicht auch erinnert.

01:02:46: Weil das ist ja nicht immer so dass wir Sachen nicht wissen sondern dass wir vielleicht erinnern müssen.

01:02:50: Schreibt das gerne auch bei Spotify in die Kommentare würde mich sehr interessieren.

01:02:54: und liebe Caro vielen dank dass du da warst und vielleicht bis ganz bald mal wieder.

01:02:58: Das wäre schön!

01:03:00: Vielen Dank für die Einladung.

01:03:01: bis dann.

01:03:02: Gerne tschüss.

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